Döscher & Döscher
Fallbeispiele und Lösungen für verschiedene Branchen


Futtermittel
Holz
Holzwerkstoffe
Kaffee
Zigaretten




Futtermittel

  • Alfalfa/ Luzerne

  • Die zu Futtermittel verarbeitete nahrungsreiche Pflanze Alfalfa wird wie Heu getrocknet und bei dieser Anlage in 700 kg schwere Ballen gepresst. Hierbei war es wichtig, dass die Feuchte der einzelnen Halme gemessen werden kann und dass die Feuchte überall in den Ballen zwischen ca. 10-15 % liegt. Denn bei einer zu hohen Feuchte in den Ballen besteht die Gefahr einer Selbstentzündung.
    Die Feuchte wird direkt im Prozess vor der Verladung gemessen.

    Realisiert mit MoistureScan



Video über den Einsatz des MoistureScan in einer Alfalfa-Anlage in Spanien:
High quality (DSL, LAN etc.) Low quality (ISDN, Modem)

 

  • Heimtiernahrung

  • Mit Erweiterung der Produktion um eine dritte Produktionslinie für Heimtiernahrung wurde zur Feuchtemessung ein MoistureScan eingesetzt. Die extrudierten Produkte werden am Ausgang des Kühlers zur Endkontrolle vor der Verpackung gemessen. Der Messkopf ist an der Übergabestelle zweier Kettenförderer bündig in die Behälterwandung eingesetzt. Die Messung wird während des Produktflusses vorgenommen, spezielle Einbauten sind nicht notwendig, der Produktfluss wird nicht beeinträchtigt. Mit nur vier unterschiedlichen Kalibrationskurven wird die gesamte Produktpalette, bestehend aus unterschiedlichen Formen, Farben und Rezepturen, gemessen, um die unterschiedlichen Feuchtegrenzwerte sicherzustellen.

    Realisiert mit MoistureScan






Holz

  • Feuchtemessung von Decklamellen

  • Das Feuchtemessgerät wurde in eine Besäumungsmaschine integriert. Es misst die Feuchte jedes einzelnen Massivholzbrettes sekundenschnell. Die genaue Feuchtemessung hinter dem Messkopf spielt für den gesamten weiteren Produktionsprozess eine entscheidende Größe. Bei Über- bzw. Unterschreitung der gewünschten Feuchte werden die Bretter direkt hinter dem Messkopf farblich markiert und aussortiert. Somit lassen sich Qualitätsstandards halten und Reklamationskosten sparen.

    Realisiert mit VenScan

    Applikationsbeschreibung als PDF: Parkettfertigung




Video über den Einsatz des VenScan:
High quality (DSL, LAN etc.)
Low quality (ISDN, Modem)

  • Feuchtemessung in der Holzpelletherstellung

  • Das zur Zeit modernste und größte Holzpelletswerk Deutschlands produziert seit Ende 2005 in Wismar. Zur Prozesskontrolle werden 5 MoistureScan - Feuchtemessgeräte eingesetzt, die an unterschiedlichen Prozessschritten die Feuchte der Säge- und Hobelspäne messen. Messorte sind der Ausgang des Trommeltrockners, die Austragsschnecken der Reifebunker und die Verteilerschnecken vor den Pelletpressen. Die Messgeräte sind in die Außenwandung der Schnecken oder Fördereinrichtungen eingelassen ohne den Produktfluss durch Einbauten oder Sammelvorichtungen zu behindern. Die geringen Farbschwankungen sowie die verschiedenen Größen der Späne beeinflussen die Messung aufgrund der Farb- und Größenunabhängigkeit der MoistureScan Technologie nicht. Damit ist eine sehr genaue und langzeitstabile Messung gewährleistet. Die Messgeräte erfassen sowohl Oberflächen- als auch Kernfeuchte der Späne, die eingesetzten Mikrowellen durchdringen die Späne vollständig.

    Realisiert mit MoistureScan

    Applikationsbeschreibung als PDF: Holzpellets






  • Feuchtemessung in einem Blockheizkraftwerk

  • Um den automatisierten Betrieb eines holzgasbefeuerten Block-Heizkraftwerkes zu ermöglichen, wurde das Feuchtemessgerät in die Greiferschaufel des Transportroboters integriert. Nach Trocknung der angelieferten Holzhackschnitzel auf einem Zielwert von 10% Feuchte befördert der Greifer die Hackschnitzel in den Vergaser. Entscheidend für den Einsatz eines MoistureScan waren die Genauigkeit der Messung und die Belastbarkeit des Messkopfes, der im automatisierten Betrieb ständiger Bewegung in x-, y- und z-Richtung und Druckwechseln während des Greifens und Entleerens ausgesetzt ist

    Realisiert mit MoistureScan


Holzwerkstoffe

  • Feuchtemessung hinter dem Fasertrockner

  • Die genaue Feuchtemessung hinter dem Trockner ist für den gesamten weiteren Produktionsprozess eine entscheidende Größe.
    Aufgrund des Zustands der Fasern (geringe Dichte, Leimablagerung) war eine genaue und langzeitstabile Feuchtemessung bisher kaum möglich.

    Durch spezielle Entwicklungen, z.B. des Referenzresonators, kann jetzt direkt hinter dem Trockner gemessen werden. Es sind keine „Fasersammeleinrichtungen“ notwendig, die Fasern werden direkt im Produktfluss gemessen.
    Wenn gewünscht, können die Messsysteme auch in Ex-Schutz-Varianten eingesetzt werden.

    Realisiert mit MoistureScan - auch mit EX-Schutz-Variante möglich
  • Feuchtemessung im Faserbunker
    Zur Feuchtemessung im Faserbunker, z.B. in der Bandwaage oder im Streubunker werden die Messköpfe des MoistureScan seitlich in die Bunkerwand eingesetzt. Während des Transportes der Fasern seitlich am Messkopf vorbei wird kontinuierlich die Feuchte der Fasern gemessen. Spaltenbildung im Faserhaufwerk ist für die Messgenauigkeit unkritisch, das Verfahren arbeitet dichteunabhängig.

    Realisiert mit MoistureScan

 

  • Feuchtemessung am Formstrang
  • Zur Prozesskontrolle eignet sich das MoistureScan hervorragend. Aufgrund des physikalischen Messprinzips wird auch der Wassergehalt im Kuchen und nicht nur an der Oberfläche gemessen. Eine Verfälschung der Messergebnisse durch Umgebungseinflüsse, z.B. Fremdlicht, Farbänderung im Produkt (verschiedenfarbige Platten!) oder Dichteschwankungen findet nicht statt. Dies ermöglicht eine Einfärbung der Holzfasern ohne Verfälschung der Messergebnisse (vgl. Abbildungen).

    Um eine optimale Wechselwirkung zwischen dem Sensor und dem Produkt zu gewährleisten, wird der Sensor auf einem Schlitten über den Kuchen geführt. Aufgrund der Lagerung mit Gegengewichten ist der Anpressdruck gering. Die Oberfläche des Kuchens bleibt unbeeinträchtigt.

    Realisiert mit MoistureScan
  • Spanplattenherstellung - Feuchtemessung hinter dem Spänetrockner

  • Für die exakte Feuchtemessung hinter Spänetrocknern wurde das MoistureScan XT entwickelt. Das System arbeitet auch bei den hohen Temperaturen bis 140°C und den geringen Feuchten zwischen 1 – 5% präzise und langzeitstabil. Direkt am Trocknerausgang, im Fallschacht, in einer Förderschnecke oder Vorratsbehältern, die Einbaumöglichkeiten sind vielfältig, es muss nur sichergestellt sein, dass der Messkopf mit Produkt bedeckt ist.

    Realisiert mit MoistureScan XT für hohe Temperaturen
  • Feuchtemessung hinterm Funiertrockner

  • Abhängig von der ursprünglichen Lage des Furnierblattes im Holzstamm weisen diese Furniere verschiedene Feuchten auf. Daraus ergeben sich unterschiedliche Eingangsfeuchten vor dem Trockner. Eine konstante Ausgangsfeuchte ist jedoch immens wichtig, da sonst die Gefahr besteht, dass durch die Feuchteschwankungen zwischen den einzelnen Furnierblättern beim anschließenden Verleimen Spannungen innerhalb der Sperrholzplatten verursacht werden, die zu einem erhöhten Ausschuss und Kundenreklamationen führen.

    Das MoistureScan misst den Wassergehalt im Furnierblatt innerhalb von Bruchteilen einer Sekunde. Veränderungen der Oberflächenstruktur (Astlöcher und andere Fehlstellen), der Farbe (Färbungen des Holzes) oder des Mineralstoffgehaltes (unterschiedliche Salzgehalte) haben dabei keinen Einfluss auf die Messgenauigkeit.

    Über eine frei zu definierende Anzahl von Messungen ermittelt das Messsystem mit Hilfe eines Messflecks von ungefähr 10 cm Durchmesser einen gleitenden Mittelwert, der als analoger Spannungswert an eine nachfolgende Auswertung übergeben wird. Mit diesem Stromsignal kann dann wiederum die Durchgangsgeschwindigkeit der Furniere durch den Trockner geregelt werden.

    Realisiert mit MoistureScan
Kaffee

  • Dichtemessung hinter der Kaffeemühle im Bypass

  • Beim Abpacken von gemahlenem Kaffee in vorgegebene Packungseinheiten ist die Schüttdichte des Kaffees von entscheidender Bedeutung.
    Ist die Schüttdichte zu gering, passen die z.B. 500 gr. nicht in die Packung. Es kommt zu Fehlern beim Verschließen der Packung. Das Kaffeepulver kann in die Schweißnaht der Verpackung geraten und die Verpackung nicht vakuumdicht verpackt werden. Diese Fehler können mit dem DensityGuard verhindert werden. Bei einem großen Kaffeeröster in Deutschland wird die Dichte des Kaffees mit dem DensityGuard hinter der Mühle im Bypass gemessen. Mit Hilfe der ermittelten Werte kann der Komparator der Mühle verstellt werden, so dass sofort auf eine Änderung der Schüttdichte reagiert werden kann. Besonders interessant ist dieses Messsystem beim Anfahren der Mühle.
    Die Einstellungen der Mühle, wie Spaltbreite etc., können schneller überwacht und damit den neuen Gegebenheiten angepaßt werden. Der (Kaffee-) Müller muss nicht, wie bei der händischen Messung, einige Kilo Kaffee vermahlen, bis er ein zufriedenstellendes Ergebnis erhält.

    Realisiert mit DensityGuard
 
Zigaretten

 


  • Feuchte- und Dichteprofilmessung in ganzen Zigaretten – ohne Zerstörung der Zigarette

  • Während der Herstellung von Zigaretten wird die Dichte des Tabaks an der Spitze und dem Übergang zum Filter der Zigarette verändert.
    Für dieses Aufgabenstellung hat Döscher & Döscher ein spezielles Messmodul entwickelt. Mit diesem Messgerät kann das Feuchte- und Dichteprofil über eine Zigarette bestimmt werden, ohne diese zu zerstören. Eingesetzt werden diese Module bei einem führenden Anbieter von Teststationen für die tabakverarbeitende Industrie.

    Spezialentwicklung